Seminare gehen online

Die Führungskräfte-Seminare im Pilotprojekt fanden bislang als Kombination von Präsenz- und Onlinelernen statt. Die aktuelle Corona-Situation erfordert Anpassungen, so dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen weiterhin die Kurse absolvieren können, aber eben komplett online.

Der Austausch aller Beteiligter erfolgt nun in unserem virtuellen Klassenraum, unterstützt von den vielseitigen Angeboten auf unserer ABplus-Lernplattform.

Wir sehen uns online!

Neues Jahr – neue Kurse

Nach erfolgreichem Start des ersten Kurs für Führungskräfte im Rahmen des Pilotprojektes geht es 2020 gleich weiter.

Neue Kurse starten im März und im Mai diesen Jahres. Als Blended Learning Angebot lernen Sie im Seminar und online. Über das AB+Lernportal erhalten Sie Zugriff auf ausgewählte Inhalte und Lernmodule sowie eine Vielzahl von weiterführenden Informationen.

Bild aus Lernimpuls Motivation
Lernimpuls Motivation

Und ganz wichtig: Sie bearbeiten betriebliche Situationen aus Ihrem eigenen Unternehmen, können sich mit anderen austauschen und Ihre Kompetenzen erweitern.

Bei Interesse nutzen Sie unser Kontaktformular oder wenden Sie sich an Ihren zuständigen Unfallversicherungsträger.

Kurse für Führungskräfte starten

Am 04.12.2019 startet der erste Kurs für Führungskräfte im Rahmen des Projekts alternative Betreuung plus im Raum Frankfurt. Die Teilnehmenden erwartet eine Kombination aus Online- und Präsenzlernen zu den Themenfeldern:

Die Themen werden praxisnah im Kurs gemeinsam mit den Lernbegleitern bearbeitet. Für März und Mai 2020 sind weitere Kurse geplant – u. a. auch im Raum Köln.

Haben Sie Interesse? Nutzen Sie unser Kontaktformular für Ihre Anfrage.

Passen Führung und Arbeitsschutz zusammen?

Die deutsche Wirtschaft ist von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Schon jetzt wird deutlich, wie die Digitalisierung die Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeiter in allen Unternehmen verändert. Zukünftig werden Planungs- und Organisationsfähigkeit, Selbstständigkeit, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit an Bedeutung gewinnen. Und was für den betrieblichen Alltag gilt, gilt ebenso für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

Rolle der Führungskräfte für die Arbeitsbedingungen

Führungskräfte nehmen im modernen Arbeitsschutz eine zentrale Rolle ein. Sie sind für mehr als nur dazu da, Unterweisungen zu regeln oder Gefährdungen abzustellen. Sie gestalten die Arbeitsbedingungen sicher und gesund – die der Beschäftigten und ihre eigenen. Der Arbeitsschutz in Deutschland muss sich fragen, wie man von Führungskräften erwarten kann, dass sie für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten Sorge tragen, wenn sie diese selbst nicht hinreichend haben.

Was benötigen Führungskräfte für eine neue Rolle im Arbeitsschutz?

  • Als erstes müssen Führung und Arbeitsschutz als zusammenhängend verstanden werden. Moderne Führung bedeutet, alle Anforderungen zu berücksichtigen, egal ob sie von betrieblichen Zielvorgaben, Kundenerwartungen, dem Qualitätsmanagement oder dem Arbeitsschutz stammen. Es muss das Motto gelten:

Wer eine gute Führungskraft im Betrieb ist, ist gleichzeitig eine gute Führungskraft im Sinne des Arbeitsschutzes.

  • Als zweites müssen Führungskräfte die nötige Wertschätzung im Arbeitsschutz erfahren, die nötig ist, damit sie zu wichtigen Multiplikatoren im Arbeitsschutz werden. Daher muss der Arbeitsschutz bzw. die Gestaltung von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen endlich auch für Führungskräfte gelten.
  • Und drittens muss das digitale Lernen in den betrieblichen Fokus rücken, um die notwendigen Kompetenzen und den Lernerfolg zu fördern. Vielen kleineren Unternehmen fehlen dazu langfristige Weiterbildungsstrategien.

Es handelt sich um die Zusammenfassung eines Artikels von Philip Ashton und Sebastian Riebe. Den kompletten Artikel finden Sie unter:

https://sifa-community.de/praxisthemen/zeitgemaesse-fuehrungskompetenzen-zu-sicherheit-und-gesundheit-bei-der-arbeit-und-darueber-hinaus

Betreuungsmanagement: Zentrales Element des Modells

Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus einer Reihe von Forschungsprojekten zeigen, dass kleinere Betriebe Unterstützung bei der Organisation des Arbeitsschutzes im Betrieb wollen und brauchen.

Sie wünschen sich einen Ansprechpartner (Hotline) für alle Fragen zu Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit, den sie bei Problemen und Herausforderungen ansprechen können und der bedarfsgerecht unterstützt sowie auf die erforderlichen Notwendigkeiten und Entwicklungspotenziale hinweist.

Deshalb enthält das Modell „alternative Betreuung plus“ ein zentrales Betreuungsmanagement. Dessen Aufgabe ist es:

  • mit dem Unternehmen den konkreten Betreuungsbedarf zu ermitteln und konkrete Ziele zu vereinbaren
  • bedarfsgerechte Unterstützung zu organisieren
  • Führungskräftequalifizierung und Expertenunterstützung zu koordinieren
  • die Entwicklung des Arbeitsschutzes im Betrieb zu beobachten (Fortschrittsmonitoring)

Der Projektverbund

„Alternative Betreuung plus“ ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das von der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (DGUV) gefördert wird. Im Rahmen des Projekts wird eine weiterentwickelte alternative Betreuung in ausgewählten Mitgliedsunternehmen der BG RCI, BGHW, VBG und Unfallkasse Hessen erprobt.

Näheres zum Betreuungsmodell erfahren Sie in unserem Erklärfilm (Link). Die Entwicklung der Konzepte und Materialien erfolgt durch systemkonzept GmbH in Zusammenarbeit mit den Unfallversicherungsträgern.

Die Projektleitung liegen bei

  • Prof. Dr. Rüdiger Trimpop (Universität Jena, Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie)
  • Werner Hamacher (systemkonzept GmbH)

Die Evaluation des Modellprojekts erfolgt durch die Universität Jena.

Wir gehen online

Ab April 2019 steht die Webseite „alternative Betreuung plus“ für Sie bereit. Im Hintergrund wird kontinuierlich am projekteigenen Lernportal gearbeitet.

Im Bereich „Aktuelles“ veröffentlichen wir in der Projektlaufzeit (bis 2021) wichtige Informationen und Ergebnisse zum Projekt.

Schauen Sie also immer mal wieder vorbei!